Ruhig war es in der letzten Zeit um die RAD (Rote Antifa Duisburg) geworden. Nicht zuletzt die internen Auseinandersetzungen, bezüglich der Ausrichtung und Zukunft der Schlägerbande unter türkischer Führung ließ hoffen, dass der Zusammenschluss aus Antisemiten, Sexisten und Homophoben das Zeitliche gesegnet hätte. Nicht nur der Verlust der ursprünglichen bezahlten Homepage, oder wie die RAD sagen würde „Weltnetzseite“. Aber wie bei nahezu jeder Freien Kameradschaft rafft man sich irgendwie wieder zusammen und macht zur Not auch ohne das eine oder andere Weißbrot weiter, vor allem wenn die sich bei der letzten Aktion (Angriff gegen Polizeibeamte) im Nachhinein als zu sangesfreudig vor dem Gesetz erweisen.
Am Wochenende war es dann mal wieder so weit. Der alljährliche Rudolf Hess Gedenkmarsch der Linken, der LL (Luxemburg Liebknecht) Marsch durch Berlin stand mal wieder an. Und selbst der letzte Steinzeitmarxist hatte für diesen Tag wacker von seinem Hartz4 Satz etwas abgezwackt um die letzte Ehre zu erweisen. So kamen schlussendlich knapp 9000 unverbesserliche Blumenspender zusammen, um den Sozialisten, die von reaktionären Soldaten umgebracht wurden, zu gedenken.
Auch eine Delegation der türkischen Terrororganisation MLKP ( Marksist Leninist Komünist Parti) und deren Jugendverband „KGÖ“ (Komünist Gençlik Örgütü) war aus Duisburg angereist, um mit Stalinfahnen, Palästinaflagge und sonstigen Abscheulichkeiten für Aufmerksamkeit zu sorgen. In Duisburg und dem Ruhrgebiet tritt dieser terroristische Zusammenschluss schon seit geraumer Zeit unter dem Label „ROTE ANTIFA DUISBURG“ auf und hat auch hier in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie wie ihre braunen Genossen in puncto Brutalität in Nichts nachstehen. Ob nun der Übergriff gegenüber Frauen (AZ Mülheim) oder vermeintlichen Antideutschen (Bonn), die RAD steht ihrer türkischen Mutterorganisation, die schon mal Brandbomben gegen Linienbusse wirft, in Nichts nach. Dies konnte man auch an letzten Sonntag in Berlin beobachten.
An der Gedenkstelle der Opfer des Stalinismus, einem schlichten Platz mit dezentem Hinweis auf die Opfer, waren zahlreiche Blumen und Kränze niedergelegt worden. Dieses Gedenken war der RAD, aka MLKP, aka KGÖ wohl schon im letzten Jahr ein Dorn im Auge. Diesmal wollte man die „Beschmutzung des großen Feldherren Stalin“ nicht so einfach hinnehmen und lief unter Stalin, Stalin Gebrüll zu Platz herüber. Personen, die sich gerade dort aufhielten wurden zur Seite geschlagen, bzw. zur Seite getreten. Blumen wurden wie Menschen, die sich noch vor Ort befanden niedergetramplet. Ebenso zerstörte man die Kränze und Gestecke. Erst las die Polizei eingriff war der rasend Mob zu bremsen. Mittendrin die Rote Antifa in personeller Vertretung von Tutkun Bulut (Duisburg-Marxloh) und Adil Genc (ebenfalls Duisbur-Marxloh). Auch ein älterer Mann, der zur Führungsebene der MLKP Duisburg zählt und immer wieder bei Demonstrationen und Kundgebungen anzutreffen ist, stachelte den Schlägermob zum äußersten an. Wieder einmal beweist die RAD, das sie alles andere als Antifaschist ist. Sie ist vielmehr das Produkt eines zutiefst faschistisch-stalinistischen Fanatismus, der keine scheu davor zeigt, andere Menschen aufgrund ihrer Meinung auch umzubringen.
Die Bilder vom Überfall und der Beteiligten :